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Abstandsregelung beim GVP Anbau

Vorschläge für Abstandsregelungen beim GVP-Anbau in der Nähe von Schutzgebieten

Laufzeit: 01.08.2003 - 31.07.2004

Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Projektkoordination: Dr. W. Windhorst; Dr. U. Middelhof

Projektziele: Die Einführung von gentechnisch veränderten Pflanzen in die Landwirtschaft ist bisher überwiegend im Hinblick auf wirtschaftliche Auswirkungen, mögliche Beeinträchtigung der konventionellen Landwirtschaft (Koexistenz) und potenzielle Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit untersucht worden. Auswirkungen auf ökologische Prozesse, vor allem auf deren langfristige und großskalige Implikationen wurden demgegen über viel weniger intensiv untersucht. Die Schließung eines Teils dieser Wissenslücken war Gegenstand des Projekts „Abstandsregelungen beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen (GVP) in der Nähe von Schutzgebieten“. Das Projekt hatte die Evaluierung von Maßnahmen zum Ziel, die die Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) auf Schutzgebiete mindern oder verhindern können. Dies umfasste die Analyse potenzieller Umweltwirkungen transgener Pflanzen und deren Beeinträchtigung der mit der Einrichtung von Schutzgebieten verfolgten Schutzziele. Fallbeispiele derjenigen gentechnisch veränderten Kulturpflanzen, deren Anbau in naher Zukunft sehr wahrscheinlich ist, standen dabei im Vordergrund und dienten zur Entwicklung eines Bewertungsschemas. Da der Fokus des Projekts auf der Untersuchung der Zweckmäßigkeit von Abstandsregelungen lag, wurde die räumliche Konfiguration von Schutzgebieten in Relation zu Umweltfaktoren, zur Landschaftsstruktur und agrarischen Nutzung in die Evaluierung einbezogen. Diese in einem Geografischen Informationssystem (GIS) durchgeführte geostatistische Analyse war die Grundlage für eine exemplarische Modellanwendung an ausgewählten Schutzgebieten in Schleswig-Holstein, um die raum-zeitliche Ausbreitung von Raps in Abhängigkeit von unterschiedlich breiten Schutzgürteln zu untersuchen.




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