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Ergebnisse

 

Der Standort

Allgemeines zu den Wäldern Schleswig-Holsteins

Die Untersuchungen repräsentieren die für das Wuchsgebiet "Östliches Hügelland" charakteristischen Buchenwälder. Schleswig-Holstein hat von allen Bundesländer den geringsten Waldflächenanteil. Es gibt nur wenige größere geschlossene Waldgebiete, von denen der Segeberger Forst mit 600 ha das größte ist. Im Östlichen Hügelland sind es die Hüttnet Berge. Der Untersuchungsstandort allerdings liegt einem Waldstück von nur 2 ha umgeben von landwirtschaftliche genutzten Flächen in einer Seenlandschaft. Für den Hauptanteil der Waldfläche Schleswig-Holstein ist diese stark aufgelöste Lage der Buchenwälder charakteristisch. Sie hängt mit der vergleichsweise späten Kolonisation der Kimbrischen Halbinsel und ihrer Entwaldung im Zuge der Besiedlung zusammen. Die Entwicklung erfolgte mit der Gründung großere adeliger Güter und der Holznutzung ziemlich schnell. Typischer Weise bleib Wald auf wirtschaftlich uninteressanten Flächen, vorzugsweise an nassen Senken und Kuppen mit schweren Böden, stehen.. Tatsächlich gibt es Flächen für die sich kontinuierlche Waldbedeckungen seit dem frühen Mittelalter in Chroniken nachweisen lässt.

 

Lage

Die Level II-Fläche liegt im Unterschungsgebiet des Ökologie-Zentrums am Belauer See in der Nähe von Bornhöved, ca. 40km südlich von Kiel. Landschaftsraumlich gehört die Region zum Östlichen Hügelland Schleswig-Holsteins, einer weichselzeitlichen Jungmoränenlandschaft mit charakteristischer Formenvielfalt. Der liegt westlich am äusseresten Rand des ehemaligen Gletschervorstosses und einer dementsprechend ausgeprägsten Dynamik der peri- und postglazialnen Auftau- Wiedervereisungsphasen und der Schmelzwasserströme. Dementsprechend goß ist die Viellfalt der Ausgangsgesteine und Voraussetzung für Bodenbildung.

 

Pedogeologie

Die geologische Entstehung und Einflüsse des Menschen schufen im Untersuchungsgebiet ein komplexes Muster fluvioglacialer, limnischer, organischer Ablagerungen und damit verknüpfter  Vorausetzungen für die Bodenbildung.  Im terrestrischen Breich und des untersuchten Buchenwaldes liegen fluvioglaciale Schmelzwassersande unter teilweise lückigen Geschiebedecksanden vor. Während die Böden im untersuchten Buchenwald sehr sandig sind, stehen wenige Meter nordöstlich  Böden lehmiger Substrate an, die intensiv ackerbaulich genutz werden. Auf der anderen Seite werden sehr ähnliche Böden wie unter Wald extensiver von Futterbaubetrieben genutzt. Wähernd der Bodenentwicklung von 13000 Jahren nach der Vereisung war Zeit für eine tiefgründige Entkalkungbis in Tiefen von deutlich mehr als 2m der terrestrischen Böden und dementsprechender Voraussetzungen für die Entstehung der sauren, nährstoffverarmter Böden. Der Waldstandort liegt an einer Plateauposition. Die Bodenform bsteht in einer Braunerde aus Geschiebedecksand. Der Unterboden ab 80 cm Tiefe wird von Schmelzwassresanden gebildet.

 

Flora

Der Buchenwald (Haupt- und einzige Baumart auf der Untersuchungsfläche) gehört zum Galio-Fagetum (Waldmeister Buchenwald). Am Standort dierkt sind eine Krautschicht und andere Schichten prakticsh nicht vorhanden. An anderen Stellen setzt sich die Krautschicht eher aus Arten der Querco–Fagetea (z.B. Polygonatum multiflorum, Stellaria holostea, Galium odoratum) zusammen und ist oft von der Gräsart Milium effusum dominiert. Die Alterstruktur der Buchen ist wegen einer Erstaufforstung nach unbestimmter Agrarnutzung 1997 sehr einheitlich und ansonsten durch Selbstverjüngung differenziert. In der weiteren Umgebung ist der Buchenwald mit uncharakteristisch zusammengesetzem Misch- und Laubwald vergesellschaftet. Im Uferbereich kommt Erlenbruch vor, bevor die terrestrische Vegetation in einen Schilfgürtel übergeht. Die landwirtschaftlich genutzen Flächen werden von Nutzpflanzen (Grünlandarten) und Kulturarten des Ackerbaues (Getreide, Mais und Futterpflanzen wie Ackergras bedeckt.

 

Fauna

Hier wird demnächst Text ergänzt.

 

Messeinrichtungen

Im Buchenwald sind technische Einrichtungen zur Messung von Größen instaliert,mit denen das Mikroklima charakterisiert und Stoffflüsse berechnet werden können. Elektonische Sensoren messen zum Beispiel Lufttemperaturen im und asserhalb des Bestandes, die eingestrahlte und refelktierte Energie der Sonne sowie Temperaturen sowie den Niederschlag. Sammlersysteme im Wald und assershalb  fangen Stoffflüsse auf, die auf atmosphärische Deposition zurückgehen. Die Proben werden im Labor chemisch analysiert. Spezielle Einrichtungen liefern Proben für die chemische Analyse des Bodenwassers. Aus den Konzentrationen werden mit Hilfe eines Bodenwasserhaushaltsmodell Stoffflüsse mit dem Sickerwasser und Austräge, Stoffverluste des Systems, berechnet.

 

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